Die gute Nachricht zuerst: Padel ist einer der günstigsten Einstiege in den Racket-Sport. Für dein erstes Jahr reichen drei Dinge — ein Schläger, passende Schuhe und Bälle. Alles andere ist Kür. Hier ist unsere ehrliche Einschätzung, worauf es dabei ankommt.
Der Schläger: rund schlägt teuer
Padel-Schläger haben keine Saiten, sondern eine gelochte Schlagfläche aus Schaum und Carbon oder Fiberglas. Für Einsteiger gilt eine einfache Faustregel: runde Form, weicher Kern, geringes Gewicht. Runde Schläger haben den größten Sweetspot und verzeihen unsaubere Treffer — genau das, was du am Anfang brauchst.
- Form: rund für Kontrolle, Tropfenform für Allround, Diamant nur für Fortgeschrittene.
- Gewicht: 350–370 Gramm sind für die meisten ideal.
- Preis: 60–120 Euro reichen völlig. Teurer wird erst sinnvoll, wenn dein Spiel es verlangt.
Die Schuhe: das unterschätzte Upgrade
Wenn du an einer Stelle investieren willst, dann hier. Padel lebt von kurzen Sprints und schnellen Richtungswechseln — Laufschuhe sind dafür nicht gebaut und rutschen auf Sand-Kunstrasen. Such nach Schuhen mit Omni- oder Clay-Sohle (Fischgrätprofil). Dein Sprunggelenk wird es dir danken.
Die Bälle: ja, es gibt einen Unterschied
Padel-Bälle sehen aus wie Tennisbälle, haben aber weniger Druck und springen flacher ab. Mit Tennisbällen wird das Spiel unkontrolliert schnell. Eine Dose kostet um die fünf Euro und hält je nach Spielfrequenz zwei bis vier Matches.
Was du (noch) nicht brauchst
- Overgrips, Dämpfer, Protektoren — nice to have, kein Muss.
- Padel-spezifische Kleidung — jedes Sportoutfit funktioniert.
- Der 300-Euro-Profischläger — er macht dein Spiel nicht besser, versprochen.
Deine Einkaufsliste fürs erste Jahr
Ein solider Einsteigerschläger, ein Paar Padel-Schuhe, eine Dose Bälle: Mit rund 150 bis 200 Euro bist du komplett ausgestattet. Und wenn du erst einmal testen willst: Bei uns kannst du Schläger auch leihen — komm einfach vorbei.


